Freitag, 29. Juli 2011

Neue Chance-Die Faltenbaustelle

Im  ehemaligen Kölner Zollhafen türmen sich die Wolkenhügel und die Fitness poppt geradezu von der Fassade:

Neue Chance, Köln, Zollhafen 

Montag, 20. Juni 2011

Schwebebahn und Waldfrieden

Schwebebahn, Waldfrieden, das sind Fotografien zum Artikel 
"Wo Pinas Gesellschaft „3-D“ tanzt", auf meiner Online-Blogseite beim "der Freitag"

Sie sollen den Text unterstützen, in der These, dass die mittleren Großstädte Deutschlands, hier nun Wuppertal, auch Krisen überstehen, und erstaunliche Entdeckungen parat halten, wenn sie sich ihrer Identität stellen. Wuppertal hatte zudem das Glück, dass Pina Bausch ein Kind des Bergischen Landes, in Solingen geboren, in der Schwebebahnstadt gestorben, diese weltweit bedeutsame Tanztheaterkünstlerin, ihrer Heimat treu blieb und das Wuppertaler Ensemble zur Geltung brachte. Es geht nicht nur mit Geld und Geschäft. Der Geist braucht auch ein Fundament und das kann ein funktionierendes Stück Industriekultur sein, aber auch der Skulpturenpark eines Briten, der zum Wahlwuppertaler wurde. Der Plastiker Anthony Cragg, meist wird  nur "Tony" als Vorname geschrieben, ist ebenfalls international bekannt. Er hat sich schon vor dreißig Jahren in Wuppertal niedergelassen, und beschenkt nun sich selbst und die Stadt mit dem umgestalteten Park der Villa Waldfrieden, die er 2005 erwarb.
 
    Die Schwebebahn vor dem Stadion am Zoo, Wuppertal

    Der historische Schwebebahn-Haltepunkt Wertherbrücke, Wuppertal
    Haltestelle Wertherbrücke, Treppenaufgang

            Aufgang Wertherbrücke

                  Wertherbrücke, Bahnsteigkante über der Wupper

                   Endhaltestelle Oberbarmen, kleines Depot und Werkstatt

Ev. Hauptkirche Sonnborn, Elberfeld-West, Wuppertal, 1926

Ev. Hauptkirche Sonnborn, Elberfeld-West, Wuppertal, 1926


Ev. Hauptkirche Sonnbonn, Wuppertal, Elberfeld-West



Endhaltestelle und Schwebebahnwerkstatt, Wuppertal-Vohwinkel

Entlang der "Landstrecke" der Schwebebahn


Skulpturenpark und Villa Waldfrieden, der Cragg-Foundation, Wuppertal:

    Villa Waldfrieden, erbaut 1946-1949, davor Thomas Schüttes "Vater Staat"



   Tony Cragg, Good face, dahinter Declination

    Wilhelm Mundt, Trashstone


                                                                                                           



          Dancing Collumn, Anthony Cragg

    Keine Kunst, nur ein Holzstapel

    Cragg, Dancing Collumn, vor dem neuen Austellungspavillon

Jean Tinguely, Friedrich Engels

Jean Tinguely, Derniére Collaboration avec Yves Klein, im Glaspavillon Haus Waldfrieden
  

    Wilhelm Mundt, Trashstone I

    Wilhelm Mundt, Trashstone II

Thomas Schütte, Vater Staat, Schäuble oder Adenauer, oder die Macht an sich?

Thomas Schütte, Vater Staat II

Thomas Schütte, Vater Staat III

Samstag, 11. Juni 2011

Des Freitags Autosalon

Verleger und Publizisten müssen reagieren. Ein weltweiter Autoboom, vorwiegend getragen von der führenden deutschen Automobilindustrie, muss sich doch auch in einem irgendwie linken Blatt auswirken. - Ist das normal, kochend oder cool?

Dienstag, 5. April 2011

Wenn der ästhetische Modus eingeschaltet ist,...

dann sind sogar Dinge schön, die es nicht darauf anlegen.


Beim Titel zu diesem Blog bediente ich mich der Vorlage Michael Jägers, der sich in seinem Artikel, "Im ästhetischen Modus", zum Verhältnis Energieeffizienz am Bau und ästhetische, bzw. kulturell notwendige Erhaltung von Altbauten, zum "deutschen Haus" allgemein Gedanken machte.


Energetische Sanierung verträgt sich häufig nicht mit dem Denkmalschutz und mit der kunstvollen Architekturästhetik der Vergangenheit. Muss nun großflächig abgerissen werden und auch im Innenausbau alles für die Energieeinsparung optimiert werden? Was passiert mit der Stadt, dem Quartier?


Michael Jäger geht noch ein wenig weiter und fragt, ob es denn überhaupt noch ein Sensorium für die Stadtplanung und Stadtentwicklung gibt, das nicht von Kongressen und Fachforen zu einer radikalen Sanierung mit der Abrissbirne getrieben wird. Die Altbausanierung ist teuer und der optimierte Wohnraum meist nur noch für Besserverdiener erschwinglich.

Eine zweite Frage schließt sich an. Finden wir die neue, die effiziente Technik schön? Wie stehen Windräder in der Landschaft? Was war da vorher? Gefiel uns das besser? Erinnern wir uns überhaupt noch daran? - Dazu ein paar Anregungen in Fotografien. Mehr ist derzeit nicht drin:


                             Estremadura auf dem Hundsbuckel, mit Windrädern    


               Ausgeräumte Agrarlandschaft, die Rheinhessische Kultursteppe, bei Mainz


                                         Skyline, Frankfurt am Main

                          Wohn- und Gewerbehaus, Römerstadt, F.a.M., Ernst May

                            Neues Bauen, Römerstadt-Siedlung, Ernst May

               Alter Hafenkran, Osthafen, F.a.M., Abriss, wg. Überplanung  für die EZB


   Ludiwig Mies van der Rohes, Neue Nationalgalerie, Berlin, mit Alexander Calders,
   Têtes et Queue, Stahl, 1965, im Hintergrund, St. Matthäus, die Ordinierungskirche
   Dietrich Bonhoeffers

Das Tiergartenviertel wirkt hier, hinter der Neuen Nationalgalerie und rund um den Kirchenbau nicht nur wegen der Kriegseinwirkungen etwas nackt. Nein, hier wirkten sich, schon vor den Bombenangriffen und späteren Kämpfen zum Kriegsende, die größenwahnsinnigen Germania-Pläne Adolf Hitlers aus. 


                   Calder,Têtes et Queue, Stahl, schwarz gestrichen, 1965, II


    Calder, Têtes et Queue, Stahl, 1965, III


   Köln, Marina im Süden der Stadt, alter Kran No.5

   Kran-Reminiszenz, Wolkenhügel oder überdimenioniertes IC-Schaltteil?






Sonntag, 27. Februar 2011

SETI, METI, MEESSI -Extraterrestriker auf Santorin

Eine neue Geschichte aus der Wissenschaft, eine neue publizistische Herausforderung. Das MEESSI-Projekt der Welt-Forschungsgemeinschaft.




                             Eine der zahlreichen Oktopus-Skulpturen Santorins


Sicher sind es mittlerweile weit über 150 Skulpturen, die man seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts aus der Ägäis vor Santorin ans Tageslicht holte. Einige wenige der bearbeiteten Steine stehen an einsamen Plätzen auf der Insel verteilt. Sie sind naturgemäß der besuchenswerte Höhepunkt jeder kulturhistorisch orientierten Bildungsreise auf die griechische Insel.


Nun gewinnt die seltsame Oktopus-Steinkunst eine ganz neue Bedeutung, denn sie besteht, zumindest in Spuren, aus Material, das es so auf der Erden bisher nicht gab. Wissenschaftler fanden kleinste Mengen stabiler Transurane. Das sind chemische Elemente jenseits der Ordnungszahl 120, die mehr als diese Anzahl an Protonen im Kern aufweisen.
Seit Jahrzehnten versuchen kernchemische Labors weltweit, solche Stoffe herzustellen, die dann völlig neuartige Eigenschaften besitzen müssten. Bisher vergeblich.  

Damit deutet sich nun eine Sensation an, denn, so nahe liegt der Schluss, nur Extraterrestrische können dieses Material benutzt oder aber akzidentell mit eingeschleppt haben.


Was ist zu sehen?


Typisches Merkmal der Santorin-Skulpturen ist der große oktopusähnliche Kopf, mit dem ungewöhnlich eng beieinander stehenden Augenpaar. Im aktuellen Bild sind sehr schön die  ausgeformten Tentakel erkennbar, ausgehenden von einer Mund- oder Maul-Übergangszone. - Solche Wesen gibt es weder in der bekannten Natur, noch fand man je paläologische Zeugnisse, die diesen Gestalten nahe kämen.  Die Forscher gehen nun davon aus, dass es sich dabei um Abbildungen der Außerirdischen selbst handeln müsse.

Die Extraterrestrier fühlten sich am oktopusreichen Mittelmeer so wohl, dass sie jene zahlreichen Selbstporträts von sich schufen, die wir bisher als Welterbe einer unter gegangenen, weithin unbekannten, irdischen Kultur bewunderten. Ob die Fremden aus dem All mit dem katastrophischen Untergang der Insel etwas zu tun hatten, der auch sie spurlos vertrieb, wird die weitere Erforschung hoffentlich ergeben. - Bisher geht man davon aus, dass solche Superintelligenz gewaltlos und völlig friedfertig macht.


Vor den Santorin-Funden, die alte Wissenschaft der Programme  SETI und METI

Bisherige Versuche, das Weltall nach extraterrestrischen Wesen zu durchsuchen, beruhten auf der Technik der Radioteleskope, die elektromagnetische Wellen im nicht-sichtbaren Bereich auffangen können. Auch in Deutschland steht ein Großforschungsinstrument zur Verfügung, das Radioteleskop bei Effelsberg in der Eifel.

Weil erdnahe elektromagnetische Strahlung (EM-Strahlung) die Erkundung im All stört, baute man das Teleskop, gut abgeschirmt, in einer Talsenke. Hochleistungscomputer filtern die Störungen heraus. Der Betrieb der Anlage ist nicht ganz ungefährlich. Die Wissenschaftler müssen persönliche Wagnisse auf sich nehmen. Der Zugang zum Radioteleskop auf der Suche nach dem Exoplaneten mit fremdem Leben ist nur für gute Kletterer ratsam. Selbstverständlich müssen Schutzanzüge getragen und eine permanente Seilsicherung angelegt werden.

                              Radioteleskop bei Effelsberg. Gefahrenbereich.

                      Gefahrenbereich, Radioteleskop Effelsberg, Eifel-2

Grüße
Christoph Leusch

PS:


                 Ein Königreich für einen Extraterrestriker. Es sind doch keine Pferde!